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Anfang 10. Jh.   westslawische Besiedlung und Bau von 2 Wallanlagen
                952    Bau der 1. Burganlage durch Ziscibor
                          Der Berg wurde zum ersten Mal als " urbs businc " (Biesnitz)
                          schriftlich erwähnt.
              1268    tauchte die Burganlage als "castrum landischkrone" auf.

Wie ist es möglich, dass der Berg von da an Landeskrone hieß und heute noch heißt?


Dies verdankt der Berg einem echten Rittergeschlecht mit Namen "derer von Landskron". Der Stammsitz dieses Rittergeschlechts befand sich im Siebengebirge. Dort ist eine Erhebung zu sehen, welche in Form und Größe fast mit dem Görlitzer Hausberg übereinstimmt. Als ein Zweig des Rittergeschlechts in die Oberlausitz kam um sich heimisch zu machen, gaben sie dem hier vorgefundenen ähnlichen Berg den selben Namen, wie dem in ihrer alten Heimat.



         13. Jh.   Stützpunkt im feudalen Verteidigungs-und Verwaltungssystems
                      Böhmens
           1357   Karl der IV. belehnte die Burg an die Herren von Biberstein
           1437   Pläne für einen Ausbau durch den Herzog von Sagan
           1440   Görlitz kauft die Burg für 600 Schock böhmischer Kronen
                      Die Bürger der Stadt zerstörten die Burganlage.
           1620   Beobachtungswarte für Herzog Johann Georg von Jägerndorf
                      im 30-jährigem Krieg
           1758   Stationierung von 2 Husarenregimentern des österreichischen
                      Generals Esterhazy im 7-jährigen Krieg
           1796   Errichtung des Aussichtsturmes durch Carl Andreas von Meyer
  1809-1813   Theodor Körner weilt auf der Landeskrone
           1813   die Dichter Max von Schenkendorf und Friedrich de la Motte
                      Fonque besuchen die Landeskrone
           1840   Anpflanzung der Lindenallee entlang dem steilen Aufstieg, dessen
                      107 Stufen in den siebziger Jahren des 19. Jh. angelegt wurden.
           1844   Errichtung einer Gaststätte durch den Architekten Oppermann
           1844   der preußische König Friedrich Wilhelm der IV. besteigt den
                      Gipfel zu Fuß
           1850   Oberlausitzer Sangesfest
           1859   Freilegung der Fundamentmauern der alten Burg
           1861   Fest des Oberlausitzer Turnvereins
           1863   Eröffnung der im neugotischen Stil erweiterten Gaststätte
           1881   Errichtung einer "camera obscura" am kleinen Aussichtsturm
           1895   Theodor-Körner Gedenktafel wird aufgestellt
           1901   Errichtung des 13 Meter hohen Feuerturms auf dem Südgipfel
                      des Berges zu Ehren Bismarks
           1910   Anlage der Rodelbahn
           1913   die Wasserleitung auf den Berg wird angelegt
           1946   Niederbrand der damaligen Berggaststätte
           1951   Entstehung eines Neubaus
           1952   Überlassungsvertrag der Stadt Görlitz mit der HO zur Nutzung
                      der Berggaststätte
    seit 1953    ist die Landeskrone Naturschutzgebiet
           1962   Legung eines Telefonkabels auf den Gipfel
           1991   geht die Landeskrone wieder in das Eigentum der Stadt Görlitz über
           1993   Erbbauvertrag der Stadt Görlitz mit dem Investor Christian Daume
           1994   ist die Sanierung beendet

Eröffnung des Burghotel " LANDESKRONE ". 

 

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